Jahrtausend der MATHEMATIK?
Von: buh
Datum: Mo. 01. April 2002 00:01:31
Thema: Vermischtes

Jahrtausend der MATHEMATIK?
Fundamentalsatz am Ende?

Sind Andrew Wiles und das Ende des Fermatschen Rätsels der Anfang eines glorreichen Jahrtausends der Mathematik?

Es scheint so: In einem für wissenschaftliche Sensationen unvorstellbar kurzem Zeitraum folgt auf die Andrew Wiles' nun der Österreicher Gerno Twolte: Die vollständige axiomatische Grundlegung der reannuellen Zahlen (Symbol ) und ihre Einbindung in das bisherige Gebäude der Mathematik sind vollbracht!

In der März-Ausgabe der "LCoMath" wird im Preview ein umfassender Artikel über den axiomatischen Aufbau und einige grundlegende Eigenschaften der reannuellen Zahlen vom Team um G. Twolte angekündigt. Nach bisher vorliegenden Facheinschätzungen sind die Ergebnisse Twoltes logisch korrekt und unanfechtbar, mit einem Wort sensationell.

Worin liegt nun die Sensation? Nicht einmal alle Mathematiker sind sich im Klaren darüber, was Twoltes Nachweis bedeutet; insbesondere eine Reihe von "konstruktiven" Mathematikern versucht sogar beharrlich die Existenz von zu ignorieren oder zu negieren.

Dabei ist die Konstruktion der reannuellen Zahlen nur folgerichtig, wenn auch Ihre Folgen revolutionär sind: Der Fundamentalsatz der Algebra, einer der faszinierendsten Sätze der Mathematik, muss mindestens neu interpretiert, wenn nicht gar neu entdeckt werden. Mit der Axiomatisierung von existiert demnach transinform zu C ein weiterer Zahlbereich. Alle Folgerungen, die allein auf C basieren, müssen neu überdacht werden.

Um nicht denselben Problemen wie bei der Einführung der imaginären Zahlen in die Welt der Mathematik (Unglauben, Ablehnung bis zum heutigen Tag) ausgeliefert zu sein, haben GernoTwolte&Team® parallel zur Ankündigung im "LCoMath" einen populärwissenschaftlichen Artikel verfasst, aus dem ich zum besseren Verständnis zitiere:
"Die reannuellen Zahlen sind, bildlich gesprochen, transinform zu
C und translativ korrelativ zur Problemtheorie. Stark vereinfacht (und mathematisch wesentlich unexakt) gesagt sind reannuelle Zahlen Lösungen zu unentdeckten Problemen, die sich bei der Aufdeckung des Problems als solches quasi durch logische Reorganisaton selbst verlieren.

Vergleichbar ist das eventuell, aber eben nur eventuell, mit einer blauen Mauritius, die sich beim Verkauf an der Börse als 10-Cent-Queen-Elisabeth darstellt."

Mit der Axiomatisierung der reannuellen Zahlen relativiert sich das Bild der Mathematik von der absoluten zur absolut relativen Wissenschaft.

Andrew Wiles und Gerno Twolte, wir danken euch!!

Das Jahrtausend der Mathematik ist eröffnet!!

buh2002


 


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